Auftritt mit Heimvorteil: die Tschechische Philharmonie in Genf

Die Tschechische Philharmonie spielt Musik aus ihrer Heimat: Unsterbliches von Dvorak und Janacek.

Antonin Dvoraks Cellokonzert ist sicher eines der, vermutlich sogar das meistgespielte Cellokonzert der abendländischen Musikgeschichte. Und das aus gutem Grund, Dvoraks Melodienerfindung und sein tänzerischer Drive sind unvergleichlich. Der norwegische Meistercellist Truls Moerk übernimmt den Solopart in diesem Konzert aus Genf.
Etwas weniger bekannt, aber nicht minder eindrücklich sind Dvoraks achte Sinfonie wie auch Leos Janaceks dramatische kurze Ouvertüre «Eifersucht», das Orchestervorspiel zur Oper «Jenufa».

Ursprünglich hätte dieses Konzert Jiri Belohlavek dirigieren sollen, der langjährige Chefdirigent des Orchesters, der im vergangenen Mai allerdings verstorben ist. Der Tscheche Tomas Netopil hat ihn ersetzt - und das Konzert zum Erlebnis werden lassen.

Leos Janacek: Zarlivost (Eifersucht). Ouvertüre für Orchester
Antonin Dvorak: Cellokonzert h-Moll op. 104
Antonin Dvorak: Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Tschechische Philharmonie
Tomas Netopil, Leitung
Truls Moerk, Violoncello

Konzert vom 25. Oktober 2017, Victoria Hall, Genève

Dieses Konzert dürfen wir aus rechtlichen Gründen ausnahmsweise nicht zum Nachhören anbieten.

Redaktion: Lea Hagmann