Aus Mailand: Verdis «Attila»

Saison-Eröffnung an der Mailänder Scala mit einer Verdi-Rarität: Dirigent Riccardo Chailly setzt erneut auf Unbekanntes.

Symbol auf Rot
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Zwar ist der «Attila» kein eigentliches Frühwerk mehr von Verdi, sondern bereits dessen neunter Anlauf, im Opernbetrieb als junger Komponist Fuss zu fassen. Doch so richtig angekommen ist dieses Stück nicht auf den Opernbühnen.

Die Saison-Eröffnung in Mailand strich die attraktiven Seiten dieses wenigen bekannten Historien-Stoffes heraus. Musikalisch einmal durch Riccardo Chaillys glückliche Dirigentenhand, aber auch szenisch gab es einiges zu sehen an Effekten und Bühnen-Überraschungen.

Giuseppe Verdi: Attila. Dramma lirico in 1 Prolog und 3 Akten

Chor und Orchester von La Scala di Milano
Riccardo Chailly, Leitung
Ildar Abdrazakov, Bass (Attila)
Saioa Hernández, Sopran (Odabella)
George Petean, Bariton (Ezio)
Fabio Sartori, Tenor (Foresto)
Francesco Pittari, Tenor (Uldino)
Gianluca Buratto, Bass (Papst Leo I)

Aufführung vom 7. Dezember 2018, La Scala, Mailand

Redaktion: Patricia Moreno