Charles Gounod: Le Tribut de Zamora. Oper in vier Akten

Heute vor 200 Jahren wurde Charles Gounod in Paris geboren; sein «Faust» hat ihn zum unsterblichen Opern-Komponisten gemacht. Wir erinnern an den grossen Franzosen aber mit einer Rarität, seinem letzten Bühnenstück.

Symbol auf Grün
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Erstmals aufgeführt wurde «Le Tribut de Zamora» 1881. Es ist eine Oper, die uns in die muslimisch-christliche Welt Spaniens im 9. Jahrhundert entführt. Und die Gounod die Möglichkeit gibt, die musikalische «couleur locale» zu erforschen sowie sein lyrisches Talent auszuspielen.
Die kaum bekannte Oper hat anfangs Jahr mit Hervé Niquet ein Spezialist für französische Raritäten ausgegraben, in Zusammenarbeit mit dem Palazzetto Bru Zane (Centre de Musique Romantique Française).

Münchner Rundfunkorchester
Chor des Bayerischen Rundfunks
Hervé Niquet, Leitung
Judith van Wanroij, Sopran (Xaïma)
Juliette Mars, Mezzosopran (Iglésia)
Jennifer Holloway, Mezzosopran (Hermosa)
Edgaras Montvidas, Tenor (Manoël)
Artavazd Sargsyan, Tenor (L'Alcade Mayor / Le Cadi)
Tassis Christoyannis, Bariton (Ben-Saïd)
Boris Pinkhasovich, Bariton (Handjar)
Jérôme Boutillier, Bariton (Le Roi)

Konzertante Aufführung vom 28. Januar 2018, Prinzregententheater München

Redaktion: Gabriela Kaegi