Jordi Savall: «Les routes de l’esclavage»

Der Katalane Jordi Savall ist bekannt dafür, dass er die Alte Musik immer wieder auf neue Wege bringt. In diesem Projekt macht er sich von Afrika auf in die Neue Welt.

Und das auf historisch-musikalischen Pfaden, die tränen- und leidvoller kaum sein können: «Les routes de lesclavage» ist ein Abend in Erinnerung an die Sklaverei mittels Musik und Texten aus Mali, Madagaskar und Lateinamerika, entstanden zwischen 1500 und 1888. Während der portugiesische Jesuit António Vieira 1661 einer der wenigen war, der die Sklaverei kritisierte, war die Musik für die Gefangenen oftmals die einzige Möglichkeit, so etwas wie eine freie Stimme zu erheben.

Ensemble Hespèrion XXI
La Capella Reial de Catalunya
Musikerinnen und Musiker aus Argentinien, Brasilien und Afrika
Tembembe Ensamble Continuo (Mexiko)

Konzert vom 13. Juni 2015, Kathedrale Saint-Pierre, Genf (Festival Agapé)

Redaktion: Mariel Kreis