Leos Janácek: Vec Makropulos (Die Sache Makropulos)

Das ewige Leben ein Traum? Vielleicht doch eher nicht. Zumindest nicht in Leos Janáceks Oper. Elina Makropoulos wechselt während 337 Jahren ihre Identitäten, bis sie nicht mehr weiss, wohin mit sich selbst.

Dieser Frau, die nicht sterben kann, weil an ihr ein Zauber-Lebenselixier ausprobiert wurde, verschafft der tschechische Komponist in seiner Oper von 1926 einen tragisch-faszinierenden Auftritt. Mit einer Musik, die herb und klar ist wie ein Psychogramm. Bei dieser Produktion aus Janáceks Heimatstadt Brünn ist dabei zum ersten Mal die kritische Neuausgabe der Opernpartitur von Jiri Zahrádka zu hören.

Chor und Orchester der Oper Brno
Marko Ivanovic, Leitung
Gitta-Maria Sjöberg, Sopran (Emilia Marty / Elina Makropulos)
Ales Briscein, Tenor (Albert Gregor)
Frantisek Duriac, Bassbariton (Dr. Kolenatý)
Petr Levícek, Tenor (Vítek)
Eva Sterbová, Sopran (Kristina)
Svatopluk Sem, Bariton (Jaroslav Prus)
Peter Racko, Tenor (Janek)
Josef Skrobánek, Tenor (Graf Hauk-Sendorf)
Jirí Klecker, Bariton (Theatermaschinist)
Jítka Zerhauová, Alt (Reinigungsfrau)
Jana Wallingerová, Alt (Kammerzofe)

Aufführung vom 21. November 2014 aus dem Janácek-Opernhaus, Brno

Redaktion: Moritz Weber