Mozart und Bruckner: Seligkeiten in A-Dur

Die Tonart A-Dur gilt als «freundlich» im Charakter oder auch als eine Tonart des «Gottvertrauens». Somit passt A-Dur bestens zu Mozart wie auch zu Bruckner. Zwei Werke dieser Komponisten werden in diesem Konzert von zwei Grössen ihrer Zunft präsentiert: von Bernard Haitink und Mitsuko Uchida.

Symbol auf Rot
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Die heute 70jährige Pianistin Mitsuko Uchida braucht als Mozart-Interpretin nicht mehr vorgestellt zu werden; längst gilt sie als eine der führenden Mozart-Interpretinnen unserer Tage. In Amsterdam war sie Solistin in einem von Mozarts bekanntesten - und schönsten - Klavierkonzerte, dem A-Dur-Konzert KV 488.
Und auch Bernard Haitink - inzwischen 90 Jahre alt - kennt und liebt Bruckner zeit seines Musikerlebens. Bruckners A-Dur-Sinfonie, seine Sechste, wird dabei etwas weniger oft aufgeführt als andere; Haitink bewegt sich in dieser Musikwelt als wäre es das Natürlichste der Welt: ohne Verbiegungen und hellwach.

Wolfgang Amadé Mozart: Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur

Royal Concertgebouw Orchestra
Bernard Haitink, Leitung
Mitsuko Uchida, Klavier

Konzert vom 16. Dezember 2018, Royal Concertgebouw, Amsterdam

Das Konzert steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung.

Redaktion: Moritz Weber