Nikolai Rimsky-Korsakov: Die Nacht vor Weihnachten

«Eine wahre Geschichte» heisst es im Untertitel dieser selten gespielten Oper des russischen Komponisten. Dabei spielt der Teufel mit und es geht ein Mensch in die Luft.

Bunt beleuchteter Platz in Russland
Bildlegende: Keystone

Diese etwas andere Weihnachtsgeschichte spielt in einem russischen Dorf im 18. Jahrhundert, wo neben christlichen auch heidnische Traditionen lebendig sind, und entsprechend phantastisch geht es denn auch zu und her. Der Schmied Wakula muss für seine Geliebte ein Paar Schuhe der Zarin besorgen, überlistet dafür den Teufel und schafft es mit dessen Hilfe tatsächlich bis nach St. Petersburg. Glücklich über seinen Erfolg kann er zurückkehren und bekommt nicht nur ein persönliches Happy End, auch die Welt ist hell und licht geworden wie eine Art heidnisches Weihnachten.

Russische Staatskapelle Moskau
Chor der Russischen Staatskapelle Moskau
Valery Polyansky, Leitung
Lyudmila Kuznetsova, Mezzosopran (Solokha)
Oleg Dolgov, Tenor (Vakula, der Schmid)
Maxim Sazhin, Tenor (Teufel)
Sergei Toptygin, Bariton (Dorfvorsteher)
Andrei Antonov, Bass (Chub)
Anna Pegova, Sopran (Oxana)
Leonid Bomstein, Tenor (Diakon Osip Nikiforovich)
Elena Evseeva, Sopran (Tsaritsa)
Alexander Markeev, Bass (Panas)
Ruslan Rozyev, Bass (Patsyuk)
Viktoria Smolnikova, Mezzosopran (Frau mit violetter Nase)
Anastasia Proviznova, Sopran (Frau mit gewöhnlicher Nase)

Aufnahme vom 11. März 2014, Svetlanov Halle, Internationales Haus der Musik, Moskau