Skandal 1913

Gleich zweimal gabs an diesem letzten Mittwochabend im Oktober Strawinskys «Sacre du printemps» zu hören. Einmal mit Klavier, einmal mit Orchester. Beides Originale von ein- und demselben Komponisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Dennis Russell Davies leitet das Sinfonieorchester Basel
Bildlegende: Dennis Russell Davies leitet das Sinfonieorchester Basel <a href=http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dennis_Russell_Davies_%28c%29_Benno_Hunziker.jpg target=_blank>Benno Hunziker / Wikimedia</a>

«Seit ich den Sacre  in der Klavierfassung spiele, dirigiere ich ihn auch viel besser», sagt Dennis Russell Davies, der an diesem Konzert Ende Oktober im Stadtcasino Basel alle Hände voll zu tun hatte. Denn sowohl am Klavier wie auch mit der sinfonischen Hundertschaft ist diese knapp 40minütige Musik Hochleistungssport. Wobei der Dirigent ganz auf Show verzichtet. Denn «wenn die Musiker einmal einen Augenblick Zeit haben und zu mir nach vorne blicken, dann sollen sie meine Zeichen und Bewegungen unmittelbar verstehen.»

Igor Strawinsky: Le sacre du printemps, Fassung für Klavier zu vier Händen
Alban Berg: Drei Orchesterstücke op.6
Igor Strawinsky: Le sacre du printemps

Maki Namekawa und Dennis Russell Davies, Klavier
Sinfonieorchester Basel
Leitung: Dennis Russell Davies

Konzert vom 30.10.13, Stadtcasino Basel

Redaktion: Gabriela Kaegi