«TemPest» - Ein Sturm. Weit nah bei Shakespeare

TemPest ist ein halbszenisches Theaterkonzert. Es basiert auf der Geschichte von William Shakespeares «The Tempest», geht von Musik von Matthew Locke aus und schafft auf dieser Grundlage eine Verbindung zu neuer Musik.

Das Theaterkonzert besteht aus fragmentarischen Texten und verschiedenen Musiken, die auf das Gesprochene Bezug nehmen. Locke, Purcell, Schubert und der Bündner Komponist Martin Derungs kommentieren und vervollständigen das Libretto von TemPest.

Gian Gianotti und Matthias Weilenmann haben dieses Konzept erdacht; im Zentrum stehen die Figur des Zauberers Prospero sowie die Beziehung zu seiner Tochter Miranda. Das Werk regt darüber hinaus an zum Nachdenken über existenzielle Fragen wie Endlichkeit und Ablösung, es lebt von Wortspielen und assoziativen Andeutungen. Das Klangbild ist abwechslungsreich: Mal luftig und leicht und manchmal auch stürmisch. Stürmische Musik ergänzt denn auch anschliessend diesen Musikabend.

Es wirken mit:

Gian Gianotti, Sprecher

Katharina Lugmayr, Blockflöte

Matthias Weilenmann, Blockflöte

Martin Derungs, Cembalo und Leitung

Pacific Quartet Vienna

Aufnahme vom 07.07.13, Zentrum Karl der Grosse, Zürich

Redaktion: Moritz Weber