Tokyo String Quartet: Zum Abschied bis ans Ende der Welt

Während über 40 Jahren war das Tokyo String Quartet ein Garant für hochintensives und doch fein austariertes Quartettspiel. Nicht nur im klassischen Repertoire.

Das Quartett vor einem Konzert.
Bildlegende: Das Tokyo String Quartet am 14 September 2010 an der Samford University's Brock Recital Hall in Birmingham, Alabama. Flickr/Ralph Daily

Letztes Jahr hat sich das Tokyo String Quartet mit einer ausgiebigen Tournee von den Konzertbühnen verabschiedet, dies nachdem die beiden japanischen Urmitglieder Kazuhide Isomura und Kikuei Ikeda ihren Rücktritt beschlossen hatten.

Die lange Abschiedstournee führte die vier Streicher dabei bis ans Ende der Welt, bis nach Australien. Und im Konzert in Melbourne stand neben europäischen Klassikern Beethoven und Bartók auch ein australischer Komponist auf dem Programm: Ein Quartett von Peter Sculthorpe, für dessen Musik sich das Tokyo String Quartet wiederholt stark gemacht hat.

Peter Sculthorpe: Streichquartett Nr. 16
Béla Bartók: Streichquartett Nr. 6
Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 14 cis-Moll op. 131

Tokyo String Quartet:
Martin Beaver, Violine
Kikuei Ikeda, Violine
Kazuhide Isomura, Viola
Clive Greensmith, Cello

Aufnahme aus der Elisabeth Murdoch Hall/Recital Centre, Melbourne (28. Mai 2013)

Redaktion: Patricia Moreno