Pionierbetrieb am Bodensee: Fischbrutanstalt in Nonnenhorn

Forelle, Felchen und Flussbarsche, aber auch Zander, Hecht und Aal - die vielen verschiedenen Fische im Bodensee haben eines gemeinsam: ihre Kinderstube. Die meisten kommen in der Staatlichen Fischbrutanstalt in Nonnenhorn zur Welt, oder besser gesagt zu Wasser.

Ein Mann vor einem grossen runden Wasserbehälter.
Bildlegende: In Nonnenhorn werden neben Seeforellen und Seesaiblingen hauptsächlich die Eier von Felchen ausgebrütet – und zwar 170 Millionen im Jahr. zvg

Das künstliche «Fischebrüten» hat eine lange Tradition am Bodensee: Vor über hundert Jahren wurden die schuppigen Wasserbewohner schon künstlich herangezüchtet.

Die angrenzenden Staaten haben sich sogar vertraglich verpflichtet, Fische in den See einzusetzen und nicht nur herauszufischen. Deshalb betreibt der Freistaat Bayern seit 1957 die Fischbrutanstalt.

Ein Beitrag von BR-Redaktor Christoph Scheule im Rahmen der Sommertour «4 in einem Boot» von BR, ORF, Radio Liechtenstein, SWR und SRF Musikwelle.

Moderation: Leonard, Redaktion: Christoph Scheule