Walter Andreas Müller - Der eingebildete Kranke

«Ob ich krank bin? Oh ja! Alt, schlapp,müde, schwach...krank!» So bockig und polternd flucht Walter Andreas Müller derzeit auf der Bühne der Schlossfestspiele Hagenwil. Als «Der eingebildete Kranke» kann man WAM einmal von einer ganz ungewohnten Seite erleben.

«Es ist schade, dass Kommödianten immer nur in eine Schublade gestopf werden», findet Regisseur Florian Rexer. Umso erstaunter werden die Zuschauer sein ganz neue, tragisch-komische Facetten bei Walter Andreas Müller zu entdecken.

Pillen und Pülverchen gegen jedes Wehwehchen

In der Rolle des Monsieur Argon schart er eine ganze Gruppe an Apothekern und Ärzten um sich herum, die ihn mit Pillen und Tinkturen versorgen. Als eingebildeter Kranker sind sie quasi sein Lebenselexier, bis seine eigene Familie zu rebellieren beginnt.

Molière ohne Nebenwirkungen

Ein Klassiker nach  Molière, bei dem in Hagenwil auch das heutige Gesundheitssystem aufs Korn genommen wird. Ein spezielles Theatervergnügen, das Freude bereitet - garantiert ohne Nebenwirkungen!

Hagenwil, ein besonderer Reiz

Walter Andreas Müller war schon in den ersten beiden Ausgaben der Schlossfestspiele Hagenwil im Patronat, nun steht er erstmals auch auf der Bühne. «Es gibt in der Schweiz keine Provinz. In Hagenwil zu spielen hat seinen ganz besonderen Reiz», sagt er.

Der Erfolgsschauspieler steht in seiner tragikomischen Rolle als eingebildeter Kranker den ganzen August auf der Bühne im Schloss Hagenwil. 

 

Moderation: Christian Klemm, Redaktion: Sascha Zürcher