Algen im Gartenteich

Gartenteiche werden immer beliebter. Gerade jetzt im Hochsommer wird die Freude aber vielfach von lästigen Algen getrübt. Diese vermehren sich explosionsartig, wenn man sie nicht frühzeitig und konsequent eindämmt.

Algen trüben die Freude am Gartenteich.
Bildlegende: Algen trüben die Freude am Gartenteich. Colourbox

Algen bevorzugen warmes Wasser an sonnigen Stellen. Kalkhaltiges Wasser, wie es in der Schweiz häufig vorkommt, bildet ebenfalls einen idealen Lebensraum für Algen.

Um vorzubeugen, ist es ratsam Büsche und andere Pflanzen rund um den Gartenteich anzubringen. So kann eine direkte Sonneneinstrahlung zumindest abgeschwächt werden.

Damit Algen überhaupt erst wachsen, benötigen sie Nährstoffe. In Regenwasser sind diese nur gering vorhanden. Ausserdem bildet Regen-, im Gegensatz zu Hahnenwasser, ein für Algen ungeeignetes, saures Milieu.

Wichtig ist, dass alle Blätter, Äste etc. aus dem Teich entfernt werden, da sie den Algen als Nährstoffe dienen. Auch Fischfutter oder Düngemittel für Wasserpflanzen sollte man höchst sparsam einsetzen.

Algen sind sehr kurzlebig. Wenn sie absterben, dienen sie als Nahrungsgrundlage für neue Algen. Diesen Kreislauf gilt es zu unterbrechen. Am besten fischt man die Algen  mit einem Rechen oder Netz aus dem Teich.

Moderne Filter versorgen das Wasser mit frischem Sauerstoff, was Algen gar nicht bekommt. Erlen- oder Eichenrinde sowie Gerstenstroh sind natürliche Mittel, die man im Kampf gegen die Algen ebenso einsetzen kann.  

Moderation: Martin Wittwer, Redaktion: Bernhard Siegmann