Barfuss über Stock und Stein im Appenzell

Brauchtum

Was für ein herrliches Gefühl barfuss durch eine saftige Sommerwiese zu schreiten: Kieselsteine und Grasshalme kitzeln die Fusssohlen, man fühlt sich frei und mit der Natur verbunden. Im Appenzellerland kann man sogar auf einem Barfussweg wandern und tut dabei etwas für die Gesundheit. 

Kneippkur inbegriffen auf dem Barfussweg Gonten-Jakobsbad.
Bildlegende: Kneippkur inbegriffen auf dem Barfussweg Gonten-Jakobsbad. http://www.barfusspark.info

Barfuss wandern regt nicht nur den Blutkreislauf an, sondern stärkt das Immunsystem. Vor allem aber, ist es ein grosser Spass, seine Schuhe auszuziehen und über Felder und Wiesen zu spazieren.

Auf dem Barfussweg zwischen Gonten und Jakobsbad im Appenzellerland erwarten die Wanderer auch nasse und schlammige Strecken. Die Füsse fühlen sich richtig gefordert, wenn man durch einen kleinen Bach oder gar Moorabschnitte waten kann.

Was fürs Hirn und fürs Gemüt

Vor dreissig Jahren wurde der Barfusswanderweg eröffnet und gilt mittlerweile als grosse Attraktion. Wer möchte, kann zwischendurch auch noch etwas für die Allgemeinbildung tun und das kleine Torf-Museum am Weg besuchen.

Am Freitag 17. Mai lohnt sich ein Ausflug ins Appenzellerland allemal. Die SRF Musikwelle Volksmusik-Sendung «Zooge n-am Boogä» wird nämlich live aus Gonten übertragen.

Autor/in: daue, Redaktion: Kurt Zurfluh