Biodiversität fördern durch in der Schweiz kultivierte Gehölze

Garten

Fragen Sie beim Kauf von Bäumen oder Sträuchern nach, woher diese stammen und greifen sie zu zugunsten der Biodiversität auf Gehölze zurück, die in der Schweiz kultiviert wurden.

Grosse rote Beeren an einem grünen Ast.
Bildlegende: Die Eibe passt sich ihrer Region an. Keystone

Sträucher oder Bäume, die in einem bestimmten Gebiet seit Jahrtausenden wachsen, sind autochthon: Ihr Erbgut hat sich an die Eigenheiten der Region angepasst. Forstbaumschulen sammeln die Samen dieser Gehölze, säen sie aus und kultivieren sie. Die Jungpflanzen verkaufen sie. Wildgehölze, die in Schweizer Forstbaumschulen nachgezogen werden, sind also gebietsheimisch oder eben authochthon.

Samen werden aus Holland importiert

In Gartencentern und Baumschulen werden aber auch Gehölze verkauft, deren Samen aus Holland importiert und die in der Schweiz kultiviert wurden. Diese Gehölze sind also nicht autochthon. Zugunsten der Biodiversität sollte man darauf verzichten. Beim Kauf von einheimischen Wildgehölzen lohnt es sich, nachzufragen, woher sie stammen, und ob sie in der Schweiz kultiviert wurden.

Moderation: Eric Dauer, Redaktion: Silvia Meister