Dank Tagetes ein gesunder Garten

Garten

Die Wurzeln der Tagetes – auch Studentenblumen genannt – enthalten ein Gift, das schädliche Fadenwürmer absterben lässt. So tragen Tagetes zu einem gesunden Garten bei.

Ein Garten mit Tagetes.
Bildlegende: Die farbigen Tagetespflanzen am Rand des Gemüsebeets sorgen für die Bekämpfung der Schädlinge im Boden. Silvia Meister

Ganz allgemein wirken Tagetes (Tagetes patula und Tagetes erecta) gesundheitsfördernd im Garten: Ihre Blüten ziehen bestäubende Insekten wie Hummeln und Honigbienen an und ihre Wurzeln enthalten ein Gift für gewisse Schädlinge.

Tagetes machen Schädlingen den Garaus

Diese häufig vorkommenden Schädlinge sind für uns unsichtbar, denn sie sind winzig klein und leben im Boden. Es sind bestimmte Arten von Fadenwürmern (Pratylenchus-Arten), sie schädigen viele verschiedene Gemüsepflanzen, denn sie dringen in die Wurzeln ein und hemmen die Pflanzen in ihrem Wachstum. Rüebli sind kurz und verkrüppelt, Sellerie bildet viele feine Wurzeln aus, es sieht aus wie ein Bart, Bohnen, Salat, Zwiebeln, Erbsen und Lauch bleiben mickrig klein und bekommen gelbe Blätter.

Wenn diese Fadenwürmer nun in die Wurzeln der Tagetes, auch Studentenblumen genannt, stechen, dann erwischt sie ein Gift und sie sterben ab. So sorgen Studentenblumen dafür, dass bis zu 90 Prozent dieser Fadenwürmer absterben. Eine besonders anziehend wirkende Sorte ist «Single Gold», sie wird auch als Gründüngung eingesetzt. Tagetes können bis Ende Juli direkt eingesät oder eingepflanzt werden.

Moderation: Joël Gilgen, Redaktion: Silvia Meister