Der Reizdarm

Gesundheit

Bauchweh, Blähungen, Verstopfung, Durchfall. Alle diese Symptome einzeln, zusammen oder im Wechsel können ein Anzeichen für einen Reizdarm sein. Wichtig ist, dass man die Symptome, wenn sie länger andauern abklären lässt. Nur schon um auszuschliessen, dass man an einem Darmkrebs erkrankt ist.

Eine Frau trägt einen gestreiften Pullover und Blautönen und hält sich beide Hände vor den Bauch.
Bildlegende: Wer ständig Probleme mit der Verdauung hat, sollte abklären lassen, ob ein Reizdarm die Ursache dafür ist. colourbox

Der Reizdarm an und für sich ist harmlos. Reiner Wiest, Gastroentereologe am Inselspital in Bern empfiehlt, sich bei der Diagnose Reizdarm mit dem Bescheid zu arrangieren. «In sich hineinhorchen ist sicher gut, das sollte man aber nicht pausenlos tun.» Ablenkung tut immer gut, ist er überzeugt.

Gegen den Reizdarm gibt es verschiedene Mittel: Eine spezielle Diät, mit der man essen lernt, was einem gut tut. Aber auch homöopathische Mittel oder Yoga können helfen. Der Arzt ist überzeugt: «Man findet selber am besten heraus, was einem gut tut.» 

Das wichtigste für den Arzt ist, dass man sorgfältig abklärt, ob man einen Reizdarm hat. Die Diagnose wird nämlich nur dann gestellt, wenn keine andere Diagnose zutrifft.

Redaktion: Regula Zehnder