Der Sommergarten: Ameisen und Ameisenplage

Weltweit gibt es rund 6000 Ameisenarten. In Schweizer Gärten tauchen hauptsächlich zwei Arten auf: Die schwarzgraue Wegameise und die gelbe Wiesenameise. Durch Süsses angelockt, können sie zu einer lästigen Plage werden.

Schwarze Wegameise.
Bildlegende: Schwarze Wegameise. Wikimedia / Jens Buurgaard Nielsen

Die Wegameise baut ihre Nester an trockenen, sonnigen Orten unter der Erdoberfläche. Die Wiesenameise liebt feuchtere Orte und baut Lehmnester unter und über der Erde. Als Schädlinge haben sie nur eine geringe Bedeutung. Sie fressen gelegentlich junge Knopsen und Blättchen an oder verspeisen angefressene Früchte.

Ameisen werden extrem stark von süsser Nahrung angezogen. Ein paar Tropfen eines Süssgetränkes können zum Beispiel ausreichen, ein Heer von Ameisen anzulocken. Dagegen schützt man sich am besten indirekt: In Haus und Garten werden jegliche Süssigkeiten säuberlich und für Ameisen unerreichbar gelagert und alle Resten sauber weggeputzt.

In unserer Serie «Der Sommergarten» gibt Pflanzendoktor Dr. Hermann Zulauf Auskunft über die heimischen Ameisen und wie eine Ameisenplage vermieden werden kann. Ausführliche Informationen dazu gibt es ebenfalls im angefügten Merkblatt «Ameisen und Ameisenplage».

Redaktion: Bernhard Siegmann