Durch «Nichts» kommen Generationen ins Gespräch

Senioren

Zugegebenermassen klingt der Titel der aktuellen Produktion des Jungen Schauspielhauses Zürich etwas deprimierend: «Nichts. Was im Leben wichtig ist». Aber der Schein trügt! Gerade durch «Nichts» entsteht  ein lebhafter Austausch zwischen älteren Menschen  und Jugendlichen.

Die Premiere findet am 08. März im Theater der Künste an der Gessnerallee 9 in Zürich statt
Bildlegende: Die Premiere findet am 08. März im Theater der Künste an der Gessnerallee 9 in Zürich statt ZVG

Noch vor der Premiere erhält ein kleiner Kreis SeniorInnen sowie SchülerInnen die Gelegenheit dazu, bei der Entstehung der Produktion dabei zu sein, darüber zu diskutieren und ihre Meinung mit einfließen zu lassen.

Der Sinn des Lebens

Ein junger Mann sitzt auf einem Baum und hängt faul herum. Was hat es schon für einen Sinn zu arbeiten oder  sich gross anzustrengen? Währenddessen versuchen seine Freunde ihn wieder umzustimmen.  Aber: was ist denn eigentlich der Sinn des Lebens möglichst viel Freizeit oder möglichst viel arbeiten?

Auch Arbeiten kann Freude bereiten

Bei der anschliessenden Gesprächsrunde wird schnell klar, dass die Auffassung vom «Leben» von Generation zu Generation ganz unterschiedlich sein kann. Bei den Jungen steht die Freizeit im Vordergrund, während ältere Menschen Arbeit durchaus auch als sehr lustvoll und befriedigend empfinden können. Im Endeffekt ist es wohl entscheidend, für sich selbst die richtige Balance zu finden.

Autor/in: daue, Redaktion: Pia Kaeser