Erben – Teil 1: Stolpersteine beim Vererben

Senioren

Ehepaar Müller hat keine Kinder. Sie haben sich gegenseitig als Universalerben im Testament eingetragen. So wird es häufig gehandhabt. Gerade hier sieht Rechtsanwalt Benno Studer aber einen Stolperstein, der für heftigen Streit bei den gesetzlichen Nachkommen führen kann.

Grossmutter und Enkelin lesen sich ein Testament durch und sind erstaunt.
Bildlegende: Böses Erwachen wegen ungenauen Testamentangaben. colourbox

Im Extremfall kann es nämlich passieren, dass wegen dieses Universalerbes nur die Nachkommen der Frau oder die des Mannes berücksichtigt werden können.
Auch bei Paaren, die bereits zum zweiten Mal verheiratet sind, kann es zu heftigen Erbschaftsstreitereien bei den Hinterbliebenen kommen.

Beim Verfassen eines Testaments ist es also wichtig, dem eigenen Willen Ausdruck zu geben und klare Verhältnisse zu schaffen.

Autor/in: daue, Redaktion: Pia Kaeser