Feline Leukose bei Katzen

Die Feline Leukose ist eine Virus-Erkrankung, die bei Katzen vorkommt. Die Symptome sind sehr unterschiedlich: Blutarmut, entzündetes Zahnfleisch, entzündete Augen, Lungenentzündung oder chronischer Durchfall.

Solche Symptome zeigen sich auch bei einer gewöhnlichen Virus-Erkrankung. Deshalb gibt nur ein Bluttest eindeutig Antwort auf die Frage, ob das Tier an Feliner Leukose erkrankt ist.

Bei rund 60 Prozent der infizierten Katzen ist es möglich, dass das Immun-System das Virus aus dem Körper eliminiert. Um sicher zu sein, dass dies geschehen ist, sollte man den Bluttest nach 9 bis 12 Wochen wiederholen lassen. Bei einem Viertel der Katzen kommt es zu einer Erkrankung, die in aller Regel tödlich endet.

Bei einer erkrankten Katze können nur die Symptome bekämpft werden. Gegen Feline Leukose gibt es einen Impfstoff. Eine Impfung bietet also einen guten Schutz und wird vor allem für Katzen empfohlen, die Freilauf haben.

Im Gespräch mit Jill Keiser gibt Tierarzt Enrico Clavadetscher Auskunft über Feline Leukose.

Autor/in: Jill Esther Keiser