Gefährliche Parasiten

Würmer, die unsere Hunde und Katze befallen, sind Parasiten. Schmarotzer, die Magen oder Darm schädigen. Damit dies nicht geschieht, sollten Hunde und Katzen regelmässig entwurmt werden.

Grob unterscheiden lassen sich die sogenannten Rundwürmer und Bandwürmer. Zu ersteren gehören: Peitschenwürmer, Hakenwürmer, Spulwürmer oder Herzwürmer. Bandwürmer haben einen Zwischenwirt, einen Floh zum Beispiel oder eine Maus. Frisst die Katze eine solche Maus, steckt sie sich mit dem Bandwurm an. Schluckt ein Hund einen Floh, den er sich aus dem Fell beisst, geschieht das Gleiche.

Hunde und Katzen regelmässig entwurmen

Wurmbefall kann für junge Tiere lebensbedrohlich sein. Ihr Immunsystem ist noch schwach und die Würmer vermehren sich rasant. Dies zeigt sich am Beispiel von Rundwürmern: sie bohren sich durch die Darmwand, wandern durch die Leber, gelangen via Blutweg in die Lunge, bohren sich in die Lungenbläschen, werden nach oben gehustet und hinunter geschluckt. Damit gelangen sie als erwachsene Würmer in den Darm, wo sie Eier produzieren. Ein einzelner Wurm ist nicht unbedingt schädlich, wenn es aber Hunderte sind, kann das für einen Welpen tödlich sein.

Den Parasiten kann man mit einer regelmässigen Wurmbehandlung den Garaus machen. Katzen, die häufig Mäuse verzehren, sollte man einmal im Monat entwurmen. Sonst wird eine Wurmkur drei bis viermal im Jahr als absolutes Minimum empfohlen.

Im Gespräch mit Jill Keiser gibt Tierarzt Enrico Clavadetscher Auskunft über Wurmbefall und Entwurmung bei Katzen und Hunden.

Autor/in: Jill Esther Keiser