Gemüsegarten aktivieren

Garten

Die Kälte des Winters hat die Aktivität im Boden zur Ruhe gebracht. Nun geht es daran, alles wieder zu beleben.

Ein Schuh auf einer Stechgabel, die in der Erde steckt.
Bildlegende: Wichtig beim Lockern: rückwärts arbeiten, damit die gelockerte Erde nicht mehr betreten wird. Silvia Meister

Die Kleinstlebewesen haben sich in tiefere Schichten zurückgezogen. Der Boden ist deshalb ein wenig zusammengesunken und weniger gut durchlüftet. Damit die Bodenlebewesen wieder aktiviert werden, benötigen sie Wärme und Luft.

 

Wärme und Luft für Bodenlebewesen im Garten
Das abgetrocknete Gartenbeet wird mit der Grabgabel gelockert. Dazu wird die Stechgabel gerade in den Boden gedrückt und dann leicht hin und her bewegt. Wir arbeiten rückwärts, damit die gelockerte Erde nicht mehr betreten wird. Dieses Lockern durchlüftet, ohne die Bodenschichten zu mischen und die Kleinstlebewesen besonders zu stören.

Hochbeet lockern
Beim Hochbeet wird mit dem Kräuel gelockert. Dabei wird mit dem Kräuel nicht gehackt, sondern er wird nur durch die Erde gezogen. Wichtig: Das Lockern wird nur bei trockenem Wetter durchgeführt, am besten, wenn vorher einige sonnige Tage die Erde abgetrocknet haben.

Danach erhält das Beet eine Grunddüngung von drei Liter reifem Kompost pro Quadratmeter, wird mit Kräuel und Rechen ausgeebnet und ist bereit für die erste Saat oder Setzlinge.