Giersch: Von Gourmets geschätzt

Giersch hat viele Namen: Geissfuss, Dreiblatt, Ziegenkraut, Zipperleinskraut, Wiesenholler oder Baumtropf. Der Pflanze wird man mit Jäten nur schwer Herr und Meister. Sie ist eine wahre Überlebenskünstlerin.

Ein Schmetterling lässt sich auf Giersch nieder.
Bildlegende: Ein Schmetterling lässt sich auf Giersch nieder. pixelio.de / Claudia Brefeld

Beim Jäten bleiben kleinste Wurzelteilchen im Boden, die später wieder Blätter und Blüten treiben. Das macht Giersch bei Gartenmenschen nicht unbedingt beliebt.

Jäten ist deshalb auch nur dort angesagt, wo der Giersch eben erst Fuss gefasst hat. Wuchert er schön kräftig, ist ihm nur mit gröberem Geschütz beizukommen, zum Beispiel mit dem Rasenmäher.

Die Pflanze hat aber auch Freunde. Feinschmecker pflücken sich zarte Blätter und Blüten, die sie in der Küche verwenden.

Weitere Themen im Beitrag:

  • Giersch schmeckt roh und gekocht
  • Lichtundurchlässige Folie und Rasenmäher
  • Pflanzen, die gegen den Giersch ankommen

 

Redaktion: Doris Rothen