Goldmelisse: Eine Heilpflanze aus Nordamerika

Die Natur ist eine riesengrosse Apotheke. In ihr findet man die unterschiedlichsten Heilpflanzen. Viele davon wachsen im Botanischen Garten in Zürich. Zusammen mit Professor Dr. Reinhard Saller ist Jill Keiser dem Pfad der Heilpflanzen gefolgt.

Die dunkelroten Blüten der Goldmelisse.
Bildlegende: Die dunkelroten Blüten der Goldmelisse. iStock Photo

Im Magazin Gesundheit werden in den nächsten paar Wochen, immer montags, Heilpflanzen vorgestellt. Den Anfang macht die Goldmelisse. Diese Pflanze ist wunderschön, wenn sie blüht. Ihre roten Blüten sind sehr filigran und schmecken ausserdem köstlich.

Die Indianermelisse

Goldmelisse kam erst im 17. Jahrhundert als Zierpflanze von Nordamerika nach Frankreich. Von dort aus hat sie sich langsam in ganz Europa verbreitet. In Nordamerika wurde die Pflanze zur Herstellung von Getränken verwendet. Man nannte sie auch Indianermelisse.

Goldmelisse kommt bei medizinischen Beschwerden häufig als Tee zum Einsatz. Sie hilft unter anderem bei Verdauungs- und Magenstörungen.

Autor/in: Jill Esther Keiser