«Heepä, gigele, gäitsche»: Mundartausstellung in Stans

Brauchtum

Forschen, fluchen, fabulieren: Das Nidwaldner Museum in Stans widmet seine neuste Ausstellung ganz den deutschschweizer Mundarten. Sie bietet einen vielschichtigen audiovisuellen Rundgang.

Schaukeln hängen in einem Raum.
Bildlegende: Die Begriffsvielfalt der Schaukel ist gross. SRF

Im ehemaligen Salzmagazin Stans hat Ende Mai eine neue Ausstellung ihre Tore geöffnet. Unter dem Titel «heepä, gigele, gäitsche» zeigt das Nidwaldner Museum eine umfassende Rundschau über die deutschschweizer Mundarten.

Vier sogenannte «Gäids» (Guides) geleiten die Besucherinnen und Besucher mit persönlichen Statements an Hörstationen durch die ganze Ausstellung hindurch. Ihre Beziehungen zur Mundart könnten kaum unterschiedlicher sein: die ehemalige Radiofrau, die sich ihren Dialekt zeitweise abtrainieren musste, ein junger Mann, der trotz seines geringen Alters eine besonders urchige Mundart pflegt, ein Mundart-Theatermacher und eine Frau, die vor vielen Jahren aus Österreich zugewandert ist.

Moderation: Joël Gilgen