Im Kräutergarten: Bockshornklee

Im Alten Botanischen Garten Zürich, hat Jill Keiser Bockshornklee entdeckt. Die Pflanze war schon in der Landwirtschaft der antiken Völker wichtig. Gessner schrieb 1561 über den Bockshornklee, dass er in unserem Klima leicht gedeiht.

Der mittelalterliche Kräutergarten wurde zu Ehren des Zürcher Naturforschers Conrad Gessner angelegt. Im Garten wachsen über 50 altbekannte Heilpflanzen, die Einblick geben ins Heilpflanzen-Wissen des 16. Jahrhunderts. Jill Keiser hat den mittelalterlichen Kräutergarten besucht und liess sich von Professor Dr. Reinhard Saller Herkunft und Wirkung von Bockshornklee erklären.

Die wichtigsten Merkmale von Bockshornklee:

• Der gemahlene Same kräftigt den Magen und regt die Verdauung an.
• Gemahlener Same mit Wasser verrührt, wird als Paste bei oberflächlichen Geschwüren und Entzündungen aufgetragen.

Autor/in: Jill Esther Keiser