Insektenstichen vorbeugen

Insektenstiche sind zwar lästig, aber in den meisten Fällen harmlos. In manchen Fällen können sie allerdings Probleme verursachen, die einen Arztbesuch unumgänglich machen. Ein paar Tipps, wie man sich vor Insektenstichen schützen kann.

Der Stich einer Mücke ist in der Regel harmlos. Durch intensives Kratzen kann sich die Stichstelle allerdings entzünden, schlimmstenfalls kann es zu einer Blutvergiftung kommen.
Bildlegende: Der Stich einer Mücke ist in der Regel harmlos. Durch intensives Kratzen kann sich die Stichstelle allerdings entzünden, schlimmstenfalls kann es zu einer Blutvergiftung kommen. colourbox

Um Insekten von sich fernzuhalten hilft zum Beispiel ein Insektenspray. In der Dämmerung und Nacht lassen sich Arme, Beine und Füsse durch passende Kleidung schützen. Tagsüber sollte man auf Kleidung mit Blumenmustern verzichten. Auch leuchtende Farben oder Glitzerschmuck wirken anziehend auf Insekten. Wenn man von Wespen oder Bienen umgeben ist, sollte man auf hektische Bewegungen verzichten. Beim Grillieren oder Picknicken ist darauf zu achten, dass Fleisch- und Süssspeisen immer zugedeckt sind, ebenfalls Gläser und Flaschen.

Im Beitrag erklärt Hausarzt Adrian Grunder ausserdem, in welchen Fällen Insektenstiche Probleme verursachen können. Er spricht über allergische Reaktionen, Entzündungen oder Blutvergiftungen. Er rät bei Insektenstichen folgendermassen zu reagieren:

Bienenstich

Der Stachel einer Biene hat Widerhaken und bleibt deswegen häufig unter der Haut hängen. Der Stachel sollte rasch entfernt werden, ohne ihn zu verletzen, so dass möglichst wenig Gift in dern Körper gelangen kann.

Wespenstich

Ruhig bleiben, damit die Wespe nicht ein weiteres Mal zusticht. Im Gegensatz zur Biene verliert die Wespe ihren Stachel nach dem Zustechen nicht.

Mückenstich

Auch wenn Mückenstiche mächtig jucken können, sollte man das Kratzen bleiben lassen, sonst besteht die Gefahr einer Blutvergiftung.

Redaktion: Yvonne Dünser