Kräuter schneiden und pflegen

Garten

Im April ist es endlich so weit: Jetzt kann man die Kräuter zurückschneiden und pflegen. Mehrjährige Kräuter werden unterschiedlich geschnitten und gedüngt.

Frische Triebe des Rosmarins.
Bildlegende: Rosmarin stammt aus dem Mittelmeer und ist Kälteempflindlich. SRF/Silvia Meister

Mittelmeerkräuter

Rosmarin, Salbei, Lavendel, Bohnenkraut, Gewürzthymian, Zitronenthymian, Ysop, Currykraut, Eberraute und Weinraute stammen aus dem Gebiet rund ums Mittelmeer und sind kälteempfindlich.

Die langen, alten Triebe dieser Kleinsträucher haben den jungen Austrieb an der Basis den Winter über gut geschützt. Jetzt, im April, treiben die jungen Blätter aus und brauchen Raum und Licht. Deshalb werden die alten Triebe um etwa ein Drittel bis zur Hälfte gekürzt. Nach dem Schnitt erhalten die Mittelmeerkräuter etwas organischen Kräuterdünger oder Kompost.

Maggikraut, Minze & Co.

Bei Maggikraut, Sauerampfer, Meerrettich, Minze, Schnittlauch und Schnittknoblauch werden die dürren, alten Stängel ganz weg geschnitten. Und sie erhalten eine kräftige Gabe Dünger: 6 Schaufeln Kompost oder 40 Gramm organischen Gemüsedünger pro Quadratmeter.

Zitronenmelisse, Estragon und Gewürzfenchel

Bei Zitronenmelisse, Estragon und Gewürzfenchel werden die dürren Stängel entfernt. Sie erhalten 3 Schaufeln Kompost oder 20 Gramm Kräuterdünger pro Quadratmeter.

Peterli und Schnittsellerie

Peterli und Schnittsellerie sind zweijährig. Sie werden noch einmal beerntet, dann stängeln sie auf, blühen und fruchten. Sie werden im April an neuer Stelle ausgesät.

Moderation: Martin Wittwer, Redaktion: Silvia Meister