Mark Schuler: «Stradivari der Bassgeige» aus Rothenthurm

Brauchtum

Ob beim Sinfonieorchester, in der Jazzmusik, beim Rock'n'Roll, Rockabilly oder in der Ländlermusik: Die Bassgeige kennt bei den Musikstilen keine Grenzen. Zur Herstellung einer Bassgeige werden rund 300 Arbeitsstunden benötigt, verrät Bassbauer Mark Schuler aus Rothenthurm.

Blick in die Werkstatt vom Kontrabass-Shop, wo unter den Händen von Mark Schuler eine Bassgeige entsteht.
Bildlegende: Blick in die Werkstatt vom Kontrabass-Shop, wo unter den Händen von Mark Schuler eine Bassgeige entsteht. SRF

Die Liebe zur Bassgeige hat Mark Schuler schon in jungen Jahren entdeckt. Er hat mit dem Instrument experimentiert und war für kleinere Reparaturen zuständig. Später hat er sein Hobby zum Beruf gemacht. In der Musikszene nennt man ihn den «Stradivari der Bassgeige», wegen der hohen Qualität, die seine Instrumente aufweisen.

Viele Arbeitsstunden bis ein Bass erklingt

Zur Herstellung einer Bassgeige benötigt Mark Schuler rund 300 Arbeitsstunden, wenn er alles manuell macht. In der Regel verwendet er zum Bau der Instrumente aber vorgefertigte Teile. Das beste Material zum Bau einer Bassgeige ist Fichten- oder Ahornholz. Aber auch Sperrholz lasse ein Instrument gut ertönen. Ebenfalls wichtig ist die Qualität vom Bogen, der wird meistens aus Tropenholz hergestellt. Neuerdings kommt aber auch Karbon zum Einsatz, das den Bogen beweglicher und die Melodie «bassiger» macht.

Kurt Zurfluh stellt die Arbeit von Bassbauer Mark Schuler vor und spricht mit ihm über die Liebe zu diesem Instrument.

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Bassbauer Mark Schuler

6:44 min, aus Hopp de Bäse! vom 19.2.2011

Moderation: Joël Gilgen, Redaktion: Kurt Zurfluh