Miteinander verbunden dank einer Telefonkette

Das Telefon klingelt und am anderen Ende der Leitung fragt eine vertraute Stimme interessiert „Wie geit's dir hüt?". Ältere Menschen, die oft alleine sind, schätzen diese aufrichtige Frage sehr. Solche Anrufe entstehen unter anderem dank einer gut organisierten Telefonkette.

Die Telefonkette der Pro Senectute ist speziell für Menschen gedacht, die nicht mehr so mobil sind. Sie können Haus oder Wohnung vielleicht nur mit Unterstützung verlassen. Deshalb ist es für sie schwierig mit anderen Menschen ausserhalb der eigenen vier Wände in Kontakt zu treten. Das Telefon wird so zum verbindenden Draht zwischen Menschen in ähnlichen Lebenssituationen und ermöglicht die Pflege sozialer Kontakte.

Die Telefonketten der Pro Senectute sind kantonal organisiert. In der gesamten Schweiz gibt es zur Zeit 35 Ketten, an denen sich über 100 Menschen beteiligen.

Im Gespräch mit Pia Kaeser stellt Carmen Stenico von der Pro Senectute das Angebot der Telefonkette vor. Die Idee dahinter ist einfach und basiert auf dem aus der Schulzeit bekannten Klassenalarm: Zu einer vereinbarten Zeit rufen sich die Teilnehmenden der Kette reihum an und erkundigen sich dem gegenseitigen Befinden.

Redaktion: Pia Kaeser