Musik und Geschichten: «Monsieur 100'000 Volt»

Musik & Geschichten

Er war einer der letzten grossen Chansonniers alter Schule. Ein grossartiger Musiker, ein wunderbarer Bühnenkünstler und ein spannender Mensch. Während 50 Jahren begeisterte Gilbert Bécaud sein Publikum.

Gilbert Becaud am Piano.
Bildlegende: Gilbert Becaud am Piano. keystone

Auf der Bühne sprühte Gilbert Bécaud vor Energie. Dies hat ihm den Beinamen «Monsieur 100'000 Volt» eingetragen. Die Bezeichnung «Monsieur 100'000 Volt» stammt nicht etwa aus Bécauds Heimatland Frankreich, sondern von einem amerikanischen Journalisten nach einer kleinen Konzertserie in den USA. Der Chansonnier war auf der Bühne ein Berserker. Gesegnet mit einer Stimme, am Schluss rauchig wie ein Päckchen Gauloise.

Die Karriere von Gilbert Bécaud begann Anfang der 50er Jahre in Paris. Edith Piaf verschaffte ihm 1952 einen Auftritt im legendären Olympia, der zum Sprungbrett für seine Traumkarriere wurde. Nach dem ersten Triumph war Gilbert Bécaud aus dem Showgeschäft nicht mehr wegzudenken.

Redaktion: Béa Andrek