Nicole Monnard – die Töpferin aus Solothurn

Brauchtum

Von «schmutzigen Händen» bei ihrer Arbeit mag Nicole Monnard nicht reden. Wenn sie ihre Tassen und Schalen, ihre Figuren und Wunschgegenstände anfertigt, bleiben die Hände zwar nicht sauber, aber das störe sie überhaupt nicht. «Im Gegenteil», schwärmt die Töpferin von ihrer Tätigkeit.

Die Töpferin sitzt in ihrem Atelier vor einer Drehscheibe.
Bildlegende: Nicole Monnard in ihrem Atelier in Solothurn. SRF/Kurt Zurfluh

Mit der Eröffnung eines eigenen Ateliers in Solothurn zusammen mit ihrer Kollegin Edith Ledermann ist für Nicole Monnard ein Jugendtraum in Erfüllung gegangen. Die Solothurnerin absolvierte ihre Lehre als Töpferin vor rund 30 Jahren, später arbeitete sie auf diesem Beruf auch für körper-lich und geistig behinderte Menschen.

Das Töpferei-Handwerk existiert seit rund 20'000 Jahren. Die ersten bekannten Keramikgefässe sind in China enstanden. Alle handwerklich angefertigten Gegenstände haben die industriell hergestellten Schalen und Figuren überstanden.

Moderation: Christine Gertschen, Redaktion: Kurt Zurfluh