Peter Hinnen: 7000 Rinder

Peter Hinnen, Schweizer Jodler und Schlagersänger, war bereits als Dreizehnjähriger erfolgreich mit Ro-Ro-Robinson. 1992 erhielt er einen Eintrag im Guinessbuch der Rekorde: mit 22 Jodel-Tönen in einer einzigen Sekunde stellte er den Weltrekord im Schnelljodeln auf.

In den 1950er Jahren startete er als jodelnder Peterli Hinnen seine Karriere im Zürcher Restaurant «Kindli». Entdeckt haben ihn die Geschwister Schmid, die ihn fortan auch förderten.

Peter Hinnen bekam einen Plattenvertrag bei Polydor und hatte unter anderem auch Auftritte in den damals üblichen Schlagerfilmen, wie zum Beispiel 1954 in einem Film mit Cornelia Froboess  «Liebessender X» mit dem Lied «Ro-Ro-Ro-Ro-Robinson».

Der Vater des Ku-Ku Jodel

In den 1960er Jahren setzte er seine Laufbahn mit Wildwest-Schlagertiteln mit Jodeleinlagen erfolgreich fort. Dabei trat er immer, auch später in den USA und in Japan wo er als Jodelkönig gefeiert wurde, im Cowboykostüm auf und spielte selbst die Westerngitarre.

Im Mai 1966 führte ihn eine Tournée unter dem Titel «Swiss Folklore Show» durch die Tschechoslowakei. Begleitet wurde er dabei von den Sauterelles, die jeweils den Schluss der Show bestritten.

Etwa Mitte der 1980er-Jahre zog sich Peter Hinnen vom Showgeschäft zurück.  Nur zeitweise trat er noch bei diversen Volksmusiksendungen im Deutschen und Schweizer Fernsehen auf.

1991 komponierte er den Ku-Ku Jodel, der 2008 von Oesch's die Dritten neu aufgenommen wurde und sich zu einem Riesen Hit entwickelte.