Pflanzen für die Hautpflege

Zur Pflege der Haut eignet sich eine grosse Anzahl von Planzenteilen. Besonders wirksam sind die Inhaltsstoffe von Gänseblümchen, Hamamelis, Johanneskraut, Stiefmütterchen oder Acker-Schachtelhalm.

Hamamelis-Blüte. Die Pflanze ist auch als Zaubernuss bekannt.
Bildlegende: Hamamelis-Blüte. Die Pflanze ist auch als Zaubernuss bekannt.

Trockene Haut ist ein häufigeres Problem als fettige, zumal die Haut mit zunehmendem Alter trockener wird. Zwischen weiblicher und männlicher Haut gibt es erhebliche Unterschiede. Das hängt auch mit dem unterschiedlichen Hormon-Status zusammen.

Der Zustand der Haut ändert sich vor allem bei Frauen in der Abänderung: die Haut wird brüchiger, die Trockenheit nimmt zu, die Elastizität ab. Der Prozess verläuft bei Männern ähnlich, die Veränderungen sind aber weniger augenfällig.

Im Gespräch mit Jill Keiser gibt Professor Dr. Reinhard Saller Auskunft über trockene und fettige Haut. Er empfiehlt je nach Haut-Typ verschiedene Pflanzen-Produkte:

  • Bei trockener Haut: Hamamelis, Ringelblumenblüten, Stiefmütterchen
  • Gegen Juckreiz: Acker-Schachtelhalm, bitterüsse Nachtschatten
  • Zur Reduktion von Krankheitskeimen: Ätherische Öle, z. B. Teebaum-, Melissen- oder Kamillenöl, Acker-Schachtelhalm, Ringelblumenblüten, Aloe Vera

ES gilt dabei individuell auszuprobieren, welche Pflanze für den eigenen Hauttyp oder die spezifischen Hautprobleme am wirksamsten und verträglichsten ist.

Autor/in: Jill Esther Keiser