Pododermatitis bei Hunden

Von Pododermatitis spricht man, wenn sich beim Hund die Haut zwischen den Zehen entzündet. Hunde aller Rassen können daran erkranken, am häufigsten betroffen sind aber männliche Tiere von Kurzhaar-Rassen.

Die Ursachen für Pododermatitis sind sehr verschieden. Im Winter kann Kälte, Streusalz, Kies oder übermässige Feuchtigkeit die Zwischenhaut bei Hundepfoten irritieren. Im Sommer können Dünger, Desinfektionsmittel, Unkrautvertilger oder Fremdkörper eine Entzündung verursachen.

Pododermatitis kann auch durch Allergien, bakterielle Infekte oder Parasiten ausgelöst werden. Deshalb geht der Tierarzt bei der Behandlung zuerst einmal den Ursachen auf den Grund. Handelt es sich tatsächlich um eine Allergie, kann diese gezielt behandelt werden.

Schutz und Pflege

Durch Umweltfaktoren verursachte Pododermatitis lässt sich vermeiden, wenn die Hundepfote zum einen geschützt, zum anderen gesäubert wird. Schützend wirken Melchfett oder eine spezielle Pfotensalbe. Nach dem Spaziergang wird die Hundepfote gesäubert.

Im Gespräch mit Jill Keiser gibt Tierarzt Enrico Clavadetscher Auskunft über Pododermatitis.

Autor/in: Jill Esther Keiser