Regeln zum Bergpreis und anderen Jassvarianten

Wer zuerst die Hälfte des Ziels erreicht, gewinnt eine Zusatzprämie. So lautet die einfache Regel zum Bergpreis. Monika Fasnacht und Jass-Experte Ernst Marti gehen ausführlich auf die Bergpreis-Regeln ein.

«Samschtig-Jass»-Moderatorin Monika Fasnacht mit Jass-Experte Ernst Marti.
Bildlegende: «Samschtig-Jass»-Moderatorin Monika Fasnacht mit Jass-Experte Ernst Marti. SRF

Zum Bergpreis schreibt der JassFührer: Es kann vereinbart werden, dass diejenige Partei, die zuerst die Hälfte des Ziels erreicht (500 Punkte, wenn auf 1000 Punkte gespielt wird), den Bergpreis gewinnt.

Erreichen beide Parteien in einem ersten Stich eines Spiels den Bergpreis, die einen mit Weis-, die andern mit Kartenpunkten, entscheidet die Ausmachregel «Stöck - Wys - Stich». In diesem Falle dürfen die Stöckkarten vorausgewiesen, also verraten werden. Diese Ausnahme ist bei Erreichung des Bergpreises gestattet. Das Kartenverraten entspricht den allgemein gültigen Weisregeln.

Es kann auch beschlossen werden, dass - wenn beide Parteien im gleichen Spiel den Bergpreis erreichen - das Gesamttotal nach diesem Spiel massgebend ist. In diesem Fall gewinnt diejenige Partei den Bergpreis, die nach dem Spiel mehr Totalpunkte besitzt. Wer sich für den Bergpreis trotz fehlender Punkte bedankt, verliert ihn an die Gegenpartei.

«Samschtig-Jass» vom 26. Februar auf SF 1

Prominenter Gast in der Sendung ist der erfolgreiche Sänger Stefan Roos. Der Gasterländer Volksmusikstar klopft zwischendurch gerne ab und zu einen gemütlichen Jass. Stefan Roos spielt beim «Differenzler» mit und tritt als Sänger auf. Er präsentiert eine neue Aufnahme des Schweizer Klassikers «Mir isches vögeliwohl». Die Sendung kommt aus der «Sagibeiz» in Murg/SG und beginnt um 18.45 Uhr.

Autor/in: Monika Fasnacht