«Rotheburger Gschichte»

Brauchtum

Vierzehn Mundartgeschichten aus der Sicht eines Schülers beschreiben das Leben im Luzerner Dorf der Vierzigerjahre. Neben dem normalen Tageslauf, der vordergründig eher eintönig erscheinen mag, hat der Autor spannende, lustige, skurrile, besinnliche, aber auch traurige Vorkommnisse zusammengetragen.

Historisches Foto eines Dorfes.
Bildlegende: Das alte Rothenburg auf dem Cover zum Buch «Rotheburger Gschichte» von Ulrich Krummenacher. zvg

An diese Vorkommnisse dürften sich ältere Leute noch gut erinnern. Sicher stossen sie aber auch bei jüngeren Leserinnen und Lesern auf Interesse.

Obwohl das Dorfleben während und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg recht beschaulich war, ist es doch erstaunlich, was sich in jenen Jahren alles ereignet hat.

In den Geschichten lernt man das damalige Schulsystem, Dorforiginale und die Probleme der Bauern kennen, auch Freizeit und Sport und das damalige Gewerbe und die weitere Arbeitswelt. Bräuche und Bubenstreiche, auch Parteipolitik bis hin zu einem regelrechten Politskandal werden in Erinnerung gerufen.

«Rotheburger Gschichte – Erlebnisse eines Schülers zur Zeit des Zweiten Weltkrieges» von Ulrich Krummenacher ist im Rex Verlag Luzern erschienen.

Moderation: Martin Wittwer, Redaktion: Markus Gasser