Satirisches Altersturnen mit Heinz Däpp

Brauchtum

«Es isch nümm wi aube.» So heisst das neue Buch von Heinz Däpp. Der einstige Radio-Journalist und -Satiriker verarbeitet darin Begebenheiten rund ums Älterwerden.

Heinz Däpp
Bildlegende: Heinz Däpp SRF

Beim Titel «Es isch nümm wi aube» könnte man meinen, es sei traditionelle Erinnerungsliteratur. Geschichten von 14-18 oder von einst im Mai. In Wirklichkeit spielen die Geschichten von Heinz Däpp in der Gegenwart. Aber seine Figuren werden älter, kommen ins Altersheim und leben drum nicht mehr «wi aube».

Spielerisch, kritisch, überraschend oder frech beobachtet Heinz Däpp die alternde Gesellschaft um ihn herum. Immerhin wird er selbst in diesem Jahr 75. Und so runde Geburtstage nimmt er besonders gern aufs Korn. Auf die Frage «weisch no?», antwortet Autor Däpp keck: «Itz isch nümme no, itz isch scho.»

Zur Schnabelweid gehören natürlich auch Worterklärungen (Gsüün und gnöugge), der Familiennamen Wamister und der Schnabelweid-Tipp auf ein neues SRF-Hörspiel. «Ich bi n ä beesi Fräü» ist eine Elsässer Geschichte auf Urnerdeutsch.

Buchtipps:

  • Heinz Däpp: Es isch nümm wi aube. Weber-Verlag 2016
  • Pierre Kretz: Ich bin a beesi Frau / Je suis une méchante femme. Editions du Tourneciel

Moderation: Christian Salzmann, Redaktion: Christian Schmutz