Spinnmilbe: Winzig, aber ausserordentlich schädlich

Garten

Spinnmilben bevorzugen fast alle Pflanzen, mit Vorliebe leben sie auf Reben und Obstbäumen sowie auf Beeren-, Wald- und Zierpflanzen. Pflanzen in zu warmen und trockenen Winterquartieren sind für Spinnmilben besonders attraktiv.

Eine rote Spinnmilbe in x-facher Vergrösserung.
Bildlegende: Eine rote Spinnmilbe in x-facher Vergrösserung. istockphoto

Spinnmilben richten enormen Schaden an, heimgesuchte Pflanzen sterben häufig ab. Das Vorhandensein von Milben zeigt sich an der Unterseite der Blätter, an Trieben, Blüten und Früchten. Sie bekommen nach dem Milbenbefall eine fahle bleierne Farbe.

Mittel gegen Spinnmittel

Um Spinnmilben fernzuhalten ist eine zurückhaltende Stickstoffdüngung wichtig. Der Boden sollte feucht, aber nicht nass gehalten werden. Die Milbenentwicklung lässt sich durch Sprühen eine Brennnessel-Schachtelhalmbrühe sowie Schwefelmittel hemmen.

Winzige Schädlinge

Bei uns gibt es verschiedene Arten von Spinnmilben. Vor allem die «Rote Spinnmilbe» und die «Gemeine Spinnmilbe», auch «Obstbaumspinnmilbe» genannt, richten grossen Schaden an. Die Tiere sind nur einen halben Millimeter gross und von blossem Auge kaum sichtbar.

Im Gespräch mit Bernhard Siegmann gibt Pflanzendoktor Hermann Zulauf Auskunft über die Spinnmilbe und gibt Tipps, um diesen Schädling von Pflanzen fernzuhalten.

Redaktion: Bernhard Siegmann