Tod eines Nahestehenden: Wie soll ich begleiten?

Senioren

Der Umgang mit Sterben und Tod ist in unserer Gesellschaft für viele immer noch schwierig. Beides wird häufig verdrängt und tabuisiert. Deshalb ist auch das Begleiten eines Nahestehenden, der im Sterben liegt, oft ein heikler Punkt.

Eine Hand mit einer gesteckten Infusionsnadel.
Bildlegende: Häufig werden Patienten von ihnen fremden Menschen beim Sterben begleitet. istockphoto

Nur geschätzte 10 Prozent aller Menschen sterben zuhause in den eigenen vier Wänden. Die meisten erleben ihren letzten Lebenstag im Altersheim oder im Spital. Und diesen letzten Tag müssen Sterbende häufig gemeinsam mit Fremden verbringen; mit Mitpatienten, Ärzten oder Pflegekräften.

Soll man bei einer nahestehenden Person am Sterbebett anwesend sein? Was ist, wenn ich, aus welchem Grund auch immer, nicht mehr Abschied nehmen konnte? Sollen Kinder am Sterbebett der Grosseltern stehen?

SRF-Ratgeber-Psychologe Markus Zimmermann gibt Rat.

Moderation: Martin Wittwer, Redaktion: Pia Kaeser