Verjüngungskur für alte Stauden

Garten

Wenn alte Stauden im Garten kaum noch Blüten tragen oder von Unkraut durchwuchert sind, müssen sie verjüngt werden. Gärtnerin Silvia Meister erklärt, für welche Stauden sich eine Verjüngungskur anbietet und welche Pflege man ihnen dabei zukommen lässt.

Eine Schaufel teilt die Staude.
Bildlegende: Mit der Schaufel kann man die Staude wunderbar teilen und woanders pflanzen. SRF

Das Vorgehen bei einer Verjüngungskur für alte Stauden: Graben Sie die Stauden aus und schütteln Sie die Erde ab. Dann teilen Sie den Staudenstock in zwei Teile oder in etwa faustgrosse Stücke.

Waschen

Wenn sie mit Winden- oder Schnürgraswurzeln durchwachsen sind, waschen Sie sie unter fliessendem Wasser aus, dann lassen sich die Unkrautwurzeln leicht herauslösen.

Einpflanzen

Zum Schluss kürzen Sie die Wurzeln ein bis zwei Zentimeter. Dies aktiviert das Wurzelwachstum. Die Teilstücke setzen Sie an eine neue Stelle im Garten, oder Sie bereichern den alten Standort mit frischer Erde und gutem Kompost und setzen ein Teilstück an der gleichen Stelle wieder ein.

Staudenarten

Diese Stauden lassen sich gut im Frühling teilen:

  • Herbstaster
  • Schafgarbe
  • Margerite
  • Sonnenbraut
  • Prachtspiere
  • Chrysantheme
  • Rittersporn
  • Feinstrahl
  • Sonnenauge
  • Taglilie
  • Hoher Sommerphlox
  • sämtliche Gräser

Moderation: Joël Gilgen, Redaktion: Silvia Meister