Weidenröschen, Preiselbeere, Kürbiskerne

Das Weidenröschen wird häufig als Unkraut verpönt, ist als Heilmittel aber hilfreich bei Prostata- oder Blasenbeschwerden. Das blühende Kraut wird getrocknet und als Tee zubereitet oder einer Teemischung beigegeben.

Das kleinblütige Weidenröschen (Epilobium parviflorum).
Bildlegende: Das kleinblütige Weidenröschen (Epilobium parviflorum).

Das kleinblütige Weidenröschen liebt feuchte Standorte. Man findet es in der Nähe von Flüssen, Sümpfen oder auf feuchten Bergwiesen. Das blühende Kraut wird gesammelt, gebündelt und an einem luftigen Ort zum Trocknen aufgehängt. Weidenröschen-Tee wird in der Volksmedizin seit einiger Zeit mit grossen Erfolg bei allen Prostata-Beschwerden eingesetzt.

Für Weidenröschentee werden zwei Teelöffel getrockneter Blätter mit einen Viertelliter kochendem Wasser überbrüht. Den Tee lässt man vor dem Absieben fünf Minuten ziehen. Die Wirkung zeigt sich am besten, wenn über mehrere Wochen lang täglich sechs bis acht Tassen Weidenröschen-Tee getrunken wird.

Im Gespräch mit Jill Keiser stellt Professor Dr. Reinhard Saller das Weidenröschen vor und spricht über seine Wirkung als Heilmittel. Er spricht ebenfalls über die Preiselbeere und die Kürbiskerne, die bei Harnwegs-Erkrankungen ebenfalls helfen.

Autor/in: Jill Esther Keiser