Wenn Haustiere Probleme mit der Verdauung haben

Falsches oder zuviel Futter kann Hunden oder Katzen auf den Magen schlagen. Durchfall und Erbrechen sind die häufigsten Anzeichen bei Verdauungs-Störungen. Auch virale Infekte können zu Magen- und Darmbeschwerden führen.

Durchfall und Erbrechen sind Schutzreflexe. Wenn der Körper etwas Falsches aufgenommen hat, will er es möglichst schnell wieder loswerden. Deshalb muss der Schutzreflex nicht unbedingt am ersten Tag unterbrochen werden. Wenn sich der Zustand nach ein, zwei Tagen aber nicht bessert, ist der Besuch beim Tierarzt empfehlenswert. Er kann nötigenfalls Medikamente oder eine Diät verschreiben.

Als Sofortmassnahme bei Durchfall und Erbrechen empfiehlt sich ein Futterentzug von wenigstens 12, besser noch 24 Stunden. Dadurch kann sich der Darm erholen.

Im Gespräch mit Jill Keiser spricht Tierarzt Enrico Clavadetscher über Ursache und Behandlung von Verdauungsstörungen bei Hunden und Katzen.

Autor/in: Jill Esther Keiser