Winter Blues oder Depression?

Zwar verwöhnt uns der Januar im Moment mit sonnigem Wetter. An kalten, grauen, nebligen Tagen allerdings, kann sich der sogenannte Winter Blues bemerkbar machen: Man fühlt sich matt, niedergeschlagen, freudlos.

Der sogenannte Winter Blues ist die leichte Form einer Depression. Manchmal reicht beim Winter Blues schon ein gutes Wort zur rechten Zeit, um die Stimmung aufzuhellen.
Bildlegende: Der sogenannte Winter Blues ist die leichte Form einer Depression. Manchmal reicht beim Winter Blues schon ein gutes Wort zur rechten Zeit, um die Stimmung aufzuhellen.

Die Stärke der Symptome machen den Unterschied, ob es sich «nur» um einen Winter Blues handelt oder gar um eine Depression. Um das eine vom anderen zu unterschieden, stellt ein Hausarzt unter anderem folgende Fragen: Lässt sich die Stimmung eines Patienten durch Zuspruch aufhellen? Wie stark ist der Patient in seinem Alltag durch die gedrückte Stimmung eingeschränkt?

Eine Depression verlangt nach professioneller Hilfe. In der Regel werden betroffene Menschen durch ihr Umfeld motiviert, sich helfen zu lassen. Trotzdem fällt der Entscheid für eine Therapie vielen schwer.

Im Gespräch mit Bernhard Siegmann spricht Hausarzt Adrian Grunder ausführlich über die Unterschiede zwischen Winter Blues und Depressionen und gibt Auskunft darüber, wie sich letztere behandeln lassen.

Redaktion: Bernhard Siegmann