Ziergräser liegen im Trend

Garten

Weit über den Sommer hinaus erfreuen dekorative Ziergräser in unterschiedlichen Farben und Formen den Gartenliebhaber. Da sie mit den spektakulären Blüenpflanzen farblich kaum mithalten konnten, hat man lange Zeit auf Ziergräser verzichtet. Ausserdem wurden sie oft als Unkraut bekämpft.

Rot-grüne Ziergräser in einem Beet, davor ein Namensschild auf Metall mit den Worten «Imperata cylindrica».
Bildlegende: Auch Ziergräser – wie zum Beispiel das Blutgras – setzen im Garten farbige Akzente. Wikipedia/Raffi Kojian

«Ziergräser wirken in erster Linie durch die Schönheit und Vielfalt ihrer Gestalt», erklärt Gärtnermeister Andreas Schedler die steigende Nachfrage nach Ziergräsern. Mit seinen langen, schmalen, einfachen und vielfach eleganten Blättern habe es eine Textur, die konkurrenlos sei.

Ziergräser kommen in fast allen Lebensräumen der Erde vor: vom Tiefland bis ins Hochgebirge, von der Trockensteppe bis zum Teich. Dank der grossen Vielfalt an Ziergräsern gibt es entsprechend viele Verwendungsmöglichkeiten:

  • von der mannshohen sommergrünen Hecke bis zum immergrünen Bodendecker
  • vom dezenten Füllgrün bis zur dekorativen, dominanten Solitärpflanze
  • vom genügsamen Schattenliebhaber bis zum Sonnenanbeter am und im Wasser

Moderation: Martin Wittwer, Redaktion: Bernhard Siegmann