Zum 75. Geburtstag von Joe Dassin (1938-1980)

Musik & Geschichten

«Les Champs-Élysées» oder «L'Été Indien» heissen die grössten Erfolge von Joe Dassin. Heute vor 75 Jahren ist der französische Chanson-Sänger als Joseph Ira Dassin in New York auf die Welt gekommen.

Joe Dassin auf dem Cover seines Albums «Les 100 plus belles chansons».
Bildlegende: Joe Dassin auf dem Cover seines Albums «Les 100 plus belles chansons». zvg

Joe Dassin wurde in eine Künstlerfamilie hinein geboren. Sein Vater war der Kinoregisseur Jules Dassin, seine Mutter die Violinistin Béatrice Launer. 1950 kehrte die Familie Dassin den USA den Rücken und liess sich in Paris nieder.

Im Alter von 18 Jahren betrat Joe Dassin erneut amerikanischen Boden, für ein Ethnologie-Studium an der Universität von Michigan. Anschliessend kehrte er nach Paris zurück und arbeitete bei Radio RTL. Dort schlug ihm der Pressesprecher eines Plattenlabels vor, ein Chanson aufzunehmen. Im März 1965 erschien mit «Je change un peu de vent» die erste Single von Joe Dassin.

Seine grössten Erfolge feierte der französische Chansonnier dann in den 1970er Jahren, unter anderem mit «Les Champs-Élysées» oder «Lété Indien», das später als deutsche Version mit dem Titel «Septemberwind» ebenfalls erfolgreich war.

Joe Dassin starb am 20. August 1980 während seiner Ferien auf Tahiti an den Folgen eines Herzinfarkts.

Moderation: Jörg Stoller, Redaktion: Christian Klemm