100 wilde Jahre

Vor einem Jahrhundert wurde der Grundstein für den Schweizerischen Nationalpark gelegt – ein europäisches Pionierprojekt. Seitdem bleibt die Natur auf rund 170 Quadratkilometern sich selbst überlassen.

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100 Jahre Nationalpark

6:08 min, aus Schweiz aktuell vom 26.3.2014

Am 27. März 1914 entschied das Bundesparlament im Kanton Graubünden einen Nationalpark einzurichten. Ein ganzes Jahrhundert lang hat der Mensch in der östlichsten Ecke der Schweiz die Flora und Fauna sich selbst überlassen – und deren Entwicklung beobachtet.

Laut Heinrich Haller, Direktor des Schweizerischen Nationalparks, ist die 170 Quadratkilometer grosse Fläche das am besten geschützte Gebiet der Alpen. Zugleich sei der Park das grösste Freiluftlaboratorium zur Erforschung der Natur sowie ein Zentrum für Naturpädagogik und Umweltbildung. «Die hundertjährige Geschichte zeigt, dass wir durchaus mehr Vertrauen in natürliche Entwicklungen haben dürfen», so Haller.

Trailer: Biosfera Val Müstair

0:41 min, aus SRF mySchool vom 1.3.2013

Naturschutz und Interessenskonflikte

Auch «SRF mySchool» befasst sich mit dem Nationalpark, stellt Fragen, liefert Antworten. Schutzgebiet, Biosphärenreservat, Naturpark – wo liegen die Unterschiede? Was heisst nachhaltiger Tourismus? Und wie nutzt man die Natur, ohne sie zu zerstören? Zusammen mit der Reihe «Biosfera Val Müstair» liefert diese Lektionsskizze und das dazugehörige Arbeitsblatt den Schülerinnen und Schülern Antworten.

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