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Aktuell Davos empfängt Weltelite am WEF

Mit einer Willkommensrede von Bundespräsident Didier Burkhalter beginnt am Mittwochabend das 44. Weltwirtschaftsforum WEF in Davos. Neben Diskussionen rund um die Wirtschaft und Politik soll auch demonstriert werden. Über den Sinn und Zweck von Demonstrationen klärt «SRF mySchool» auf.

Demonstranten halten ein Transparent hoch. Darauf steht: «WEF abschaffen».
Legende: Auch Demonstrationen gehören zum WEF – ein wichtiges Instrument der Demokratie. Keystone
Legende: Video Das WEF öffnet die Tore abspielen. Laufzeit 3:40 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 22.01.2014.

Mit dem US-amerikanischen Aussenminister John Kerry und dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani nehmen hochkarätige Politiker am diesjährigen WEF in Davos teil. Neben Kerry und Ruhani sind über 40 Staats- und Regierungschefs dabei.

Auch wirtschaftlichen Kontakte, die hinter verschlossenen Türen geknüpft und vertieft werden, spielen eine wichtige Rolle. Die Anwesenheit der Notenbankpräsidenten der Eurozone, der Schweiz, von England, Brasilien oder Japan verdeutlicht, dass am WEF viel über Geldpolitik gesprochen wird.

Demonstrationen sind geplant

WEF-Kritiker werden sich am Anlass, an dem nicht weniger als vier Schweizer Bundesräte teilnehmen, ebenfalls zu Wort melden. Der «Public Eye Award» etwa wird durch Nichtregierungsorgansationen an Unternehmen vergeben, die aus deren Sicht eine negative Rolle spielen. Mindestens drei Demonstrationen sind geplant, die das Davoser Treffen mit einem kritischen Licht beleuchten sollen.

Demonstrationen werden oft mit Sachbeschädigungen und Scharmützeln mit der Polizei in Verbindung gebracht. Dabei ist Demonstrieren ein wichtiges Grundrecht in einer Demokratie. Neue Anliegen können ins Gespräch gebracht werden und Minderheiten können grosse politische Umwälzungen auslösen. «SRF mySchool» klärt in der Reihe «Politik und Gesellschaft» über den Sinn und Zweck von Demonstrationen auf.