Der Tag ist noch fern

Während eines halben Jahres tauschten Gymnasiasten des Campus Muristalden die Schulbank gegen das Filmset aus. Dabei entstand in Eigenregie der Kurzspielfilm «Der Tag ist noch fern» – eine berührende Geschichte zweier Jugendlicher, die beide mit dem Leben zu kämpfen haben.

Die Story

Meret ist am Ende. Ihr Traum, eine Schauspielerin zu werden, scheint ein Traum zu bleiben. Unzählige gescheiterte Versuche haben die junge Frau in die Verzweiflung getrieben. In einer schicksalhaften Nacht will sie ihrem Leben ein Ende setzen und sich von einer Brücke stürzen.

Cem in einem Park wie er mit Meret redet. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im Gegensatz zu Meret ist Cem, der Literatur- und Philosophie-Student, introvertiert und schüchtern. Memox GmbH

In diesem Augenblick taucht der introvertierte Cem auf. Statt zu springen, lässt sich Meret auf ein Gespräch mit dem Literatur- und Philosophie-Studenten ein.

Die zwei jungen Erwachsenen lernen sich kennen und kommen sich näher. Mit Meret und Cem treffen zwei gegensätzliche Charaktere aufeinander. Doch ihre gemeinsame Leidenschaft, die Literatur, hilft unverhofft Brücken zu schlagen.

Junge Filmkunst

«Der Tag ist noch fern» ist ein klassenübergreifendes Filmprojekt, das von und mit Gymnasiasten des Campus Muristalden entstanden ist. Unterstützt von Film- und Theaterprofis wurden die Jugendlichen in die Kunst des Drehbuchschreibens eingeweiht, im Schauspielunterricht verschiedenen Rollen zugeteilt und bezüglich Kamera- und Tonhandwerk instruiert. Angewendet wurde das erworbene Wissen während den Dreharbeiten, die für alle Beteiligten den Höhepunkt des Projekts bildeten.

Didaktik

Das Making Of des Kurzspielfilms zeigt, wie die Lernenden diesen geschrieben, gespielt und gedreht haben. Das dazugehörige Unterrichtsmaterial ist für Lehrpersonen geeignet, welche die Filmproduktion in die Schule holen wollen. Zum Beispiel im Rahmen einer Projektwoche, als Wahlfachkurs oder im Medienpädagogikunterricht.

Bei diesem Projekt steht nicht das finale Produkt im Vordergrund, sondern die Zwischen- und Fortschritte der Schülerinnen und Schüler. An der Realisation eines Spielfilmes sind viele Akteure beteiligt. Sowohl der Gruppendynamik, als auch dem Partizipationsgedanken, sollte daher genug Platz eingeräumt werden. Neben der Förderung des sozialen Zusammenhaltes werden auch Selbstkompetenzen wie Durchhaltewille oder sicheres Auftreten gefördert.

Im Begleitmaterial sind alle Arbeitsschritte vermerkt, von der Finanzierung über die Dreharbeiten bis hin zur Postproduktion. Konkretes Arbeitsmaterial und weiterführende Links befinden sich im Anhang.

Stufe: Sek I, Sek II

Fächer: Medienbildung/ICT und Medien, Gemeinschaft

Stichwörter: Filmwissenschaft, Medienpädagogik, Shakespeare, Medienunterricht, Filmbildung, Medienkompetenz

Produktion: Jugendliche des Campus Muristalden, Annlis von Steiger, Katharina Ramser, Roman Droux. «Memox GmbH» 2015

Verkauf: Nicht im Angebot.

VOD: 31.05.2020.

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